Israelische Soldaten verschleppen und töten palästinensische Kinder

Ausser der gängigen Kriegshetze gegen den Iran hört man nicht mehr viel aus Israel und natürlich über den Besuch Netanjahus in Amerika.

„Israel hat gewartet, geduldig gewartet, dass die internationale Gemeinschaft dieses Problem löse. Wir haben gewartet, dass Diplomatie wirkt. Wir haben gewartet, dass die Sanktionen wirken. Niemand von uns kann es sich leisten, noch viel länger zu warten“, sagte Netanjahu nach dem Treffen mit Obama auf der Konferenz des pro-jüdischen Lobbyverbandes Aipac in der US-Hauptstadt. „Als Ministerpräsident Israels werde ich mein Volk nicht im Schatten der Vernichtung leben lassen“, fügte Netanjahu hinzu.

Bei der Vernichtung der Palästinenser ist er da nicht so zimperlich. Am  Montag kidnappte die israelische Armee 10 Palästinenser und 5 Kinder. Sie wurden in die israelische Militärbasis Etzion, im Norden von Hebron, verschleppt.

Am Dienstag wurden 16 Palästinenser und 4 Kinder in mehreren Bezirken des besetzten Westjordanlandes verschleppt. Das israelische Militär errichtete mehrere Strassensperren, durchsuchte dutzende Autos und brach in mehrere Häuser ein.

Östlich von Hebron explodierte auf einem Feld eine Bombe und tötete dabei zwei Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren, fünf weitere Kinder wurden verletzt. Die Bombe war ein israelischer Blindgänger, den die Kinder beim spielen auf dem Acker zur Detonation brachten.

Mal schauen wie geduldig noch die internationale Gemeinschaft zuschaut und wartet, bis endlich mal Sanktionen gegen Israel verhängt werden.



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