Posts Tagged ‘atomkraftwerk’

Weltbedrohung Fukushima – Schrecken ohne Ende

Dienstag, Oktober 8th, 2013

Nach wie vor geht die grösste Gefahr von Reaktor vier aus. Die Jahreszeit der Taifune hat begonnen und somit wird es noch schwieriger die verbrannten Reaktoren von Fukushima zu sichern. Sorge bereitet der Taifun “Danas”, der am 10.10.2013 nordöstlich von Japan eintreffen soll. Bei Reaktor vier kommt erschwerend hinzu, dass durch die Kernschmelze und das eingestürzte Dach, die Abkühlbecken in 30 Meter Höhe absacken könnten. Ein weiteres Erdbeben oder ein anderes Ereignis reichen aus, um die Brennstäbe freizusetzen und damit ein radioaktives Feuer zu entfachen, das 15.000 mal stärker wäre als die Hiroshimabombe. Somit müssten nicht nur sofort alle sechs Reaktoren abgeschaltet werden, es wären auch Auswirkungen auf die anderen Abklingbecken mit ihren 6.375 abgebrannten Brennstäben denkbar, da die Entfernungen zwischen den Blöcken nur ca. 50m betragen. Basierend auf US-Energieministerium-Daten lagern ungefähr 11.138 Brennstäbe in Fukushima.

Sobald die Brennstäbe nicht mehr isoliert sind, ist mit Strahlungswerten von dem 85fachen von Tschernobyl zu rechnen, oder rund 37 Millionen Curie (~ 1.4E 18 Becquerel). Das reicht aus, um den gesamten Globus auf Jahrhunderte zu zerstören. Leben wie wir es bisher kannten ist dann unmöglich.

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Fukushima – Verstrahlt ohne Ende

Mittwoch, Juni 8th, 2011

Laut Bericht der IAEA (International Atomic Energy Agency) war Japan völlig unvorbereitet als die Reaktorunglücke passierten. Auch mangelnde Übersicht und falsches Management hätten zur Krise beigetragen.

Die Verantwortlichen haben sich nun verpflichtet die Kernkraft- regulierung unabhängig vom Industrie- ministerium (Nisa, Japanische Atom- aufsichtsbehörde) durchzuführen, auch deshalb, weil die anfänglichen Schätzungen in der ersten Woche falsch waren und doppelt so hoch lagen. 770.000 Terabecquerel sind nach der Katastrophe am 11. März 2011 in die Atmosphäre entwichen und nicht 370.000, wie anfänglich behauptet.

Mehr als 80.000 Einwohner sind im Umkreis von 20-30 km evakuiert worden. Fast drei Monate nach der Krise entweicht immer noch Radioaktivität aus dem Daiichi Werk in Fukushima. Yukio Edano, Kabinettschefsekretär im Kabinett Kan, geht davon aus, dass weiter evakuiert werden muss, je nach Wind- und Wetterlage.

In dem Bericht an die IEAE gab die japanische Regierung  zu, dass sie völlig überfordert und unvorbereitet auf die Katastrophe reagiert habe.

„Wir nehmen die Tatsache sehr ernst und werden deshalb unsere Sicherheitsstandards neu überprüfen.“

Der Bericht bestätigt auch, dass es sich bei der Katastrophe um drei Kernschmelzen handelte, die ausser Kontrolle geraten sind, weil durch den Tsunami die Kühlsysteme und Sicherheitssysteme völlig ausgefallen sind. Die Kernschmelze in Reaktor eins hätte schon 10 Stunden früher eingesetzt als angenommen. Die Kernschmelzen in Reaktor zwei hätten nach 80 Stunden und in Reaktor drei nach 79 Stunden begonnen.

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Sei nicht dumm ! Ostermärsche gegen Atomstrom

Freitag, März 18th, 2011

 

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Ist Japan noch zu retten ?

Mittwoch, März 16th, 2011

In den letzten Tagen haben die Medien sich überschlagen mit Hiobsbotschaften aus Japan. Bei all den Katastrophen zieht sich nun auch die Börse zurück. 550 Milliarden Euro wurden in den letzten Tagen vernichtet und ein Ende ist  nicht abzusehen.

Beim AKW Fukushima I sind die Blöcke 1,3 und 4 explodiert. In vier von sechs Blöcken gibt es keine ausreichende Kühlung mehr für die Brennstäbe und Kernschmelzen stehen bevor.

Fukushima II ist genauso schaurig, dort sind die Kühlsysteme in den Blöcken 1,2 und 4 ausgefallen.

Onagawa und Tokai sind trotz Schäden aber stabil.

Die Strahlenbelastungen in der Umgebung haben dramatisch zugenommen bis auf 400 Millisievert. Zum Vergleich, bei einer Ganzkörper-Computertomographie werden ca. 10 mSv aufgenommen.

In Deutschland geht die Angst auch um, aber mehr in der Bevölkerung, als bei unserer Regierung. Am Samstag offerierte Angie noch vollmundig, deutsche Kernkraftwerke sind sicher. Doch nun ist sie sich sicher, dass sie sich nicht sicher ist, ob das ausreicht, um die Landtagswahlen in Baden Württemberg zu gewinnen. Also stotterte sie auf allen Kanälen, sie sind zwar sicher, aber aufgrund der Pannen in Japan ist es sicherer, die Sicherheit zu überprüfen.

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Supergau Japan

Samstag, März 12th, 2011

Wir in Deutschland sind nicht betroffen, versuchte Guido Westerwelle im Fernsehen zu beschwichtigen.

Doch Herr Westerwelle, es macht mich sehr betroffen, was da in Japan passiert ist. Und mein tiefes Mitgefühl geht an die japanische Bevölkerung. Einer Erdbebenkatastrophe sind wir Menschen schutzlos ausgeliefert, aber ein atomarer Gau hätte vermieden werden können. 55 Atomkraftwerke besitzt die „kleine, erdbebengefährdete, japanische Insel“, davon stehen die Meisten in Küstennähe. Ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist.

Weltweit sind fast 500 AKW,s am Netz und gemessen an den Halbwertzeiten von atomaren Materialien, sind 2 Supergaus, tausende von Störfällen, wovon dutzende kurz vor dem Exodus standen, in knapp 60 Jahren zuviel. Wieviel Beweise und wieviel Leid muss noch passieren, bis die Menschheit erkennt, dass wir diese Zauberformel keineswegs beherrschen ?

Ich prognostiziere mal, nach all den Lügen seit dem gestrigen Erdbeben: Sobald der „erste Schreck“ vorüber ist, geht alles weiter wie bisher…

Update 08.06.2011

Fukushima – Verstrahlt ohne Ende

 

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Verarschung pur

Sonntag, September 12th, 2010

Gestern erhielt ich Post von meinem Energieversorger. Der Strompreis sinkt zum 01.11.2010 und von diesem Preisvorteil der an der Strombörse erkauft wurde, darf auch ich profitieren, wird mir vollmundig offeriert. 0,5 Cent pro Kilowattstunde Ersparnis! Whow, ich bin zu Tränen gerührt über so viel Grosszügigkeit. (Derzeitiger EK bei der EEX 4 ct/KWh).

ABER, leider wird sich die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zum 01.Januar 2011 deutlich erhöhen und die Ersparnisse doppelt und dreifach wieder zunichte machen.

Weiter entnehme ich dem Schreiben, wer weniger als 300 KWh Strom im Jahr verbraucht, wird mit dem Höchstsatz von 31,37 Cent/KWh bestraft.

Man kann es auch anders ausdrücken:
Die Bearbeitungs- Druck- und Versandkosten für diese zwei Blätter Toilettenpapier werden spätestens ab Januar 2011 wieder eingespielt.
Wer dennoch meint, mit intensiven Energiesparmassnahmen unsere Profite schmälern zu können, wird mit Strafzahlungen von plus 30% auf die üblichen Wucherzahlungen pro KWh belegt.

Ergo, lässt sich daraus auch schlussfolgern, obwohl alternative Energien in das Stromnetz unserer vier Monopolisten eingespeist werden, werden deshalb überflüssige Kraftwerke nicht abgeschaltet, sondern die überschüssige Energie wird gewinnbringend weiter vermarktet und regenerative Energien laut EEG-Verordnung überteuert an den Endverbraucher weitergegeben.

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